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Natur wird zum „wilden Kinderzimmer“: Bitte Rücksicht nehmen in der Corona-Krise

28. 04. 2020

Die Sonne scheint und das Wetter lädt zu ausgedehnten Spaziergängen in der Natur ein. Ideal für eine Pause vom Homeoffice in der aktuellen Situation. Im Frühjahr beginnt auch die Brut- und Setzzeit. Die Natur verwandelt sich in ein „wildes Kinderzimmer“. Wildschwein, Reh, Hase und Co. bringen in den Frühjahrsmonaten ihren Nachwuchs zur Welt. Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen.

Hase in der Wiese

Viele Menschen verbringen in der Corona-Krise ihre Zeit in den eigenen vier Wänden. Um einen Lagerkoller zu vermeiden, bietet sich ein Spaziergang in Wald und Flur an. Erholungssuchende und Hundehalter strömen auf das Land und suchen Ruhe und Entspannung. Bei sonnigem Wetter gibt es für viele nichts Schöneres.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch die Brut- und Setzzeit im Land zwischen den Meeren. Die Natur erwacht nach den Wintermonaten zu neuem Leben. Der Wald ergrünt und Wildschweine, Rehe, Hase und Co. erwarten in den nächsten Tagen und Wochen ihren Nachwuchs oder haben bereits Junge. Die Natur verwandelt sich einmal mehr zu einem „wilden Kinderzimmer“.

Auch wenn wir Menschen sie nicht sehen, sind Wildtiere oft ganz in der Nähe. Besonders gerne verstecken sich die Wildtiere im hohen Gras oder im Unterholz. Mitunter verstecken sich Junghasen

Junghasen im Märzund Rehkitze direkt am Wegesrand...

Rehkitz in der Wiese

Hier heißt es Abstand halten sowie ruhig und zügig weitergehen raten die Jägerinnen und Jäger. 

Hunde sollten in dieser sensiblen Zeit angeleint sein. Auf keinen Fall dürfen Wildtiere berührt werden, da die Elterntiere ihren Nachwuchs sonst verstoßen.

Erholungssuchende und Hundehalter müssen nun besondere Rücksicht auf die Tierwelt nehmen. „Einige gehen querfeldein über Wiesen und Äcker oder ignorieren die Hinweise an den Waldwegen – zu allen Tag- und Nachtzeiten -  das fällt aktuell vielen Jägerinnen und Jägern im Altkreis Eckernförde auf. Mitunter stellen aufgeschreckte Wildschweine mit ihren Frischlingen eine ernsthafte Gefahr für Mensch und Hund dar. Deshalb raten die Jäger_innen dazu, auf den Wegen zu bleiben, Hunde anzuleinen und Wildtiere nicht zu berühren.  Auch sollte BITTE auf nächtliche Erkundungstouren unbedingt verzichtet werden, um die Tiere nicht zusätzlich zu stören.

 

Es grüßen Sie und Euch die Jägerinnen und Jäger aus der Kreisjägerschaft Eckernförde e. V.

 

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