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Endlich geschafft! 17 Jungjäger_innen erlangen ihren Ersten Jahresjagdschein.

17. 05. 2022

Am 29.08.2021 begann für 26 Jagdscheinanwärter_innen im Unterrichtsraum des Regionalen Bildungszentrum Eckernförde wieder ein anstrengender Weg zum Jagdschein. Die 8 Monate Ausbildung für das angestrebte Waidwerken lag vor Ihnen – und auch die strengen CORONA-Verordnungen. Hierdurch entstand in diesem ohnehin bereits netten und homogenen Kursus ein starker Zusammenhalt.

Zum Ende der Ausbildungszeit, stellten sich letztlich 25 Jagdscheinanwärter_innen den schwierigen Prüfungen. Insgesamt 17 von ihnen durften nach den mündlichen Prüfungen ihre Befähigung zur Erlangung des ersten Jahresjagdscheins unter großer Freude vom Prüfungsausschuss im Kreishaus zu Rendsburg entgegennehmen.
Dieses Ereignis wurde am Samstagabend des 14. Mai 2022 in Bornstein gefeiert.

Die 17 erfolgreichen Jungjäger_innen

 

Jungjägerkursus_2021-22_Gruppenfoto

Das Foto zeigt von links nach rechts:

Ben Kennedy – Uwe Jacobi (Ausbilder) – Ole Hansen – Doris Jacobi (Ausbilderin) – Jan Friedrichsen – Kjell Thomsen – Marvin Böhm – Sönke Bombien – Ilona Hannemann – Sönke Schröder – Ulrich Rohde – Arno Krause – Hilke Stummer – Mirko Katzmann – Margrit Busch – Jesko Stummer – Rene‘ Hachulla – Thomas Thomsen – Freda Sophie Hannemann – Udo Erdmann (Ausbildungsleiter) – Harald Schumacher (Ausbilder)

 

wurden an diesem Abend von ihrem Ausbilderteam freigesprochen und in den Jägerstand erhoben. Dies wurde auf traditionelle Art mit dem Vorhalt der Freisprechungsformel und nach dem Gelöbnis durch den Jägerschlag mit dem Hirschfänger vorgenommen.

Jägerschlag Arno

Feierlich ließ hierzu das Jagdhornbläsercorps Altenhofer Dachse jeweils das Jagdleitsignal „Blattschlagen“ erklingen.

Jagdhornbläser

Nach alter Tradition und Brauch durfte dabei auch nicht der von Ausbilderin Doris Jacobi speziell angerührte Jägertrunk fehlen. Da bei den Jungjäger_innen das Gerücht aufgekommen war, dem Jägertrunke könne „Rehschweiß und Dachspippi“ beigemischt sein, wollte der Schluck aus dem Glase bei dem einen oder anderen nicht so leicht in die Kehle rinnen.

Jägertrunk
Stolz, gerührt und sehr glücklich erhoben sich die Jungjäger_innen hiernach und nahmen ihren Jägerbrief aus den Händen des Ausbilderteams entgegen.

Jägerschlag Mirko
Ausbildungsleiter Udo Erdmann hatte in seiner Ansprache die anstrengende und zum Ende nervenzehrende Ausbildungszeit noch einmal vorbei ziehen lassen.

Rede Udo Erdmann
Unmengen an Lehrstoff und –material waren zu bewältigen gewesen. Was den Ausbilder im Unterricht so leicht und flüssig von den Lippen ging, musste von den Jagdanwärter_innen erst einmal verstanden, mitgeschrieben, verdaut, und nachhaltig im Langzeitgehirn sortiert und abgelegt werden. Zu den theoretischen Unterrichten kamen an den jeweiligen Wochenenden noch das theoretische und praktische Fangjagdseminar im Oktober sowie das fachgerechte praktische Aufbrechen und Versorgen von Wild mit dem Ansprechen der Organe im Fach Wildbrethygiene im November hinzu.
Hieran reihten sich noch die Teilnahme an der Kreispokalsuche für Jagdhunde und an einer traditionellen großen Drückjagd ein; sowie auch das Ansprechen von Trophäen und verschiedene Exkursionen in das Hegelehrrevier Grönwohld standen auf dem Stundenplan.
Ein praktisches Kurzwaffen-Schießseminar mit Revolvern und Pistolen in verschiedenen großen Kalibern mit dem Waffensachkunde-Ausbilder Uwe Jacobi hatten die Anwärter_innen in der Raumtunnel-Schießanlage des VfL Loose an zwei Samstagen im Januar erfolgreich absolviert, bis es dann im Februar in die eigentliche Schießausbildung ging.
Der Umgang und das Schießen mit Flinte und Repetierer musste prüfungskonform erlernt werden – und wieder stellte das Flintenschießen für einige am Anfang ein nicht ganz einfaches Unterfangen dar. Die professionelle Schießausbildung war wieder vertrauensvoll in die Hände der Firma Waffen Schrum in Tellingstedt gelegt worden.
Hierfür waren die Anwärter_innen bereits mittels einer umfassende Flinten- und Repetiererschieß-Einweisung durch das Eckernförder Ausbilderteam im Dezember 2021 und im Januar 2022 auf das anspruchsvolle Schießen in Tellingstedt vorbereitet worden. Diese erste Einweisung auf dem Schießplatz Baumgarten war für alle eine lehrreiche Vorbereitung, da auf einem Schießstand in Sachen Disziplin und Sicherheit sehr viel beachtet werden muss. Auch die ersten Schüsse aus dem „Püster“ (Flinte) waren für viele überraschend und der „WUMMS“ einfach verblüffend…
So gut vorbereitet traten die Anwärter_innen die Schießausbildung Anfang Februar 2022 bei dem professionellen Schießausbilder Andreas Sörensen auf dem Schießplatz in Tellingstedt an.
Trotz vieler Sorgen und Bedenken bestanden zum Ende der konsequenten aber hervorragenden Schießausbildung von Andreas Sörensen letztlich alle Prüflinge das Flintenschießen.
Mit der Schieß- und schriftlichen Prüfung am 23. April 2022 sowie der mündlichen Prüfung Anfang Mai ging es dann in die erlösende Endphase.
Für die drei Besten aus dem Jungjägerkursus:

 

1. Ilona Hannemann (Kursus-Sprecherin)

 

Ilona Hannemann

 

2. Kjell Thomsen

 

Kjell Thomsen

 

3. Marvin Böhm

 

Marvin Böhm

konnten die Ausbilder Doris und Uwe Jacobi als besondere Auszeichnung jeweils einen Schalenwildabschuss in 3 Revieren der KJS Eckernförde vergeben.
Vielen Dank sei hier vom gesamten Ausbildungsteam an die edlen Spender aus den Jagdrevieren Gut Rosenkranz (Erwin Stoß), Schuby (Clemens Petersen) und Damendorf (Sören Claußen) gesagt.
Allen frisch gebackenen Jungjäger_innen des netten Ausbildungskursus 2021-22 ein dreifach’ Horrido mit Waidmannsheil und allzeit guten Anlauf mit waidgerechtem Handeln!

 

Uwe Jacobi 
Administrator & Ausbilder

 

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