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Hegering VI

Hier geht es zu unseren folgenden Beiträgen in unserem Hegering.

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Angaben zum Hegering 6 Hütten:

 

Fläche: 7.800 Hektar
Reviere: 18
Mitgliederzahl: 98 Jägerinnen und Jäger
Wildvorkommen: Niederwild, teils auch Damwild und Schwarzwild
Bes. Aktivitäten: Jagdhundeausbildung von April bis Oktober des Jagdjahres mit zusätzlicher Schweiß- und Fährtenschuhausbildung.

Abnahme der Leistungsfähigkeit der Jagdhunde auf der jährlich durchgeführten Hegeringpokalsuche.

Schießstand Baumgarten geöffnet Trap u. Skeet

Jährliches Hegeringschießen.

Regelmäßige Teilnahme einer Mannschaft des Hegerings am Pokalschießen um den Pokal des Landrates des Kreises Rendsburg-Eckernförde.

Verteilung von Stundenplänen mit Bezug zur heimischen Tierwelt an die Schulen im Hegering.

Besuch an den Schulen und Kindergärten im Hegering sowie Exkursionen mit den Kindern in den Revieren im Rahmen des Lernortes Natur.

Jagdhornbläsergruppe HÜTTENER BERGE
Hegeringleiter: Jürgen Thams aus Hummelfeld
Stellv. Hegeringleiterin: Uwe Jacobi aus Windeby
Kassenwart: Hans-Otto Kruse aus Osterby
Obfrau für das Jagdgebrauchshundewesen: Doris Jacobi aus Windeby
Schießobfrau: Angelika Hollesen-Rieper aus Fleckeby
Stellvertretender Schießobmann: Rolf Fleck aus Osterby
Obmann für Öffentlichkeitsarbeit: Jan Eiben aus Damendorf
Obmann für Begrünung: Sören Claußen aus Damendorf
Kassenprüfer: Matthias Noack

 


Beschreibung des Hegerings 6 Hütten:

 

Eingebettet im Kernland der Hüttener Berge liegen in herrlicher Landschaft die 18 Jagdreviere des Hegerings 6 Hütten. Sie belegen eine Gesamtfläche von 7.800 Hektar verschiedener Biotoparten. Der Hegering 6 Hütten ist der Kreisjägerschaft Eckernförde e. V. angegliedert, die für die 10 Hegeringe im Altkreis Eckernförde zuständig ist.

Saftige grüne Hügel und Täler die die Weichseleiszeit vor ca. 15.00 Jahren geformt hat, sowie Wälder Auen und Seen bilden die Revierlandschaft des Hegerings 6, während der Aschberg bei Ascheffel den Mittelpunkt darstellt. Zum Hegering gehören die Gemeinden Hütten, Ahlefeld, Ascheffel, Bistensee, Damendorf, Osterby und Windeby. Durch die Eigenjagd Schnaap im Osten des Hegerings wird auch die Stadt Eckernförde tangiert. Durchflossen wird der Hegering von der Hüttener Au, der Osterbek und die Schnaaper Mühlenau, die in das Windebyer Noor mündet. Der Bistensee sowie der Große und Kleine Schnaaper See bieten Schutz und Lebensraum für die überaus artenreichen Wasservögel und Jagdgebiet für den Seeadler.

 

Die ca. 98 Jäger/innen des Hegerings sind kompetente Partner im Natur- und Umweltschutz. In ihren Revieren kümmern sie sich um eine nachhaltige Sicherung des ökologischen Gleichgewichts, im Rahmen der Hege leisten sie zudem wertvolle Beiträge zur Erhaltung, Pflege und Wiederherstellung von Biotopen. Die Zuglokomotive ist hierbei immer wieder der Begrünungsobmann Sören Claußen aus Damendorf.

 

Als jagdbares Wild kommt Damwild, jetzt vermehrt Schwarzwild, selten aber auch Sikawild vor. Als Niederwild wird auf Rehwild, Hasen und Flugwild wie Fasan, Stockenten und Gänse gejagt. Eine Bejagung der Prädatoren zum Schutz der Bodenbrüter und selten gewordener Tierarten wie z. B. Rebhuhn und Schnepfe wird restriktiv vorgenommen.

Die Jäger_innen dieses sehr aktiven Hegerings sind ein geselliges Völkchen. Der zurzeit amtierende Hegeringleiter Jürgen Thams aus Hummelfeld versteht es mit seiner ruhigen ausgleichenden und plattdeutschen Art, für den Zusammenhalt und gutes Zusammenstehen der Jäger_innen auch durch Feiern, Festen und Fortbildungsveranstaltungen zu sorgen.

 

Die Schießobfrau Angelika Hollesen-Rieper initiiert wiederholtes Übungsschießen mit Flinte und Büchse im Hegering, in dessen Bereich sich auch der Schießstand in Baumgarten für die gesamten Hegeringe der KJS Eckernförde befindet.

Einmal im Jahr messen sich die Jäger_innen beim Hegering-Pokalschießen mit ihren Schießkünsten untereinander. Es ist dies ein jährliches Highlight, dass mit einer Preisverteilung, der Überreichung der erzielten Pokale und einem sehr gemütlichen Schüsseltreiben (Essen & Trinken) seinen Ausklag findet.

 

Im Hegering 6 Hütten gilt als Schwerpunkt die Jagdhundeausbildung durch die Hundeobfrau Doris Jacobi aus Windeby. Von April bis Oktober des laufenden Jahres werden von ihr junge Jagdhunde - von der Welpe bis zum fertigen Jagdbegleiter - mit ihren Führer_innen ausgebildet.

Zusätzlich erfolgt durch sie noch eine sehr zeit- und arbeitsaufwendige Schweiß- und Fährtenschuhausbildung, um die Nachsuchenhunde immer für die Nachsuchen in Form zu halten.

Jedoch auch die älteren und erfahrenen Jagdhunde werden über das Jahr immer wieder in der Arbeit vor- und nach dem Schuss durchgearbeitet. Einmal jährlich, meist im September findet die Abnahme der Leistungsfähigkeit der Jagdhunde auf einer Hegeringpokalsuche statt. Die zwei leistungsstärksten Jagdhunde, also die Pokalsieger, messen sich dann auf der Kreispokalsuche mit den jeweils besten 2 Jagdhunden aus den 10 Hegeringen der KJS Eckernförde. Durch diese aufwendige und intensive Trainingsarbeit mit den Jagdhunden aller Rassen, stehen im Hegering 6 immer leistungsstarke Jagdhunde für die Jagd und vor allem für die Nachsuche auf krankes Wild nach Verkehrsunfällen zur Verfügung.

 

Tradition und Brauchtum wird auch heute noch im Hegering großgeschrieben. So ist es kein Wunder, dass in diesem Hegering die Jagdhornbläsergruppe Hüttener Berge beheimatet ist.

Gegründet durch den innovativen Jäger Werner Naß (+ 21.12.2012) am 23.10.1968, erfreut sich diese Jagdhornbläsergruppe auch heute noch über die Grenzen des Hegerings hinaus großer Beliebtheit. Trotz moderner Kommunikationstechniken wird auf Gesellschaftsjagden und beim Streckelegen im Hegering das Brauchtum der Jagdhornbläserei weiter gepflegt. Doch auch auf Jubiläen, hohen Geburtstagen, Hochzeiten und anderen feierlichen Anlässen sind die Jagdhornbläser_innen vertreten.

Nicht nur während der Jagdausübung auf Gesellschaftsjagden übermitteln sie mit ihren Jagdhörnern die Anweisungen des Jagdherrn an die Jäger_innen, sie treten auch zum musikalischen Wettkampf beim Landesbläserwettbewerb Schleswig-Holstein an und belegen hier landesweit die vorderen Plätze. So ist es nicht verwunderlich, dass sie unseren Landesjagdverband beim Bundesbläserwettbewerb in Kranichsteine vielfach erfolgreich gegen die Bläsergruppen anderer Bundesländer „verteidigt“ hatten.

 

Die Jäger_innen des Hegerings 6 Hütten verstecken sich bei der Ausübung ihres Waidwerkes und der jagdlichen Tätigkeiten nicht hinter dem Knick. Sie gehen offen und freundlich auf die Touristen und Wanderer in ihren Revieren zu. Überzeugungsarbeit wird bei Verfehlungen oder Fehlverhalten in der Natur geleistet. Da viele Großstädter Erholung in dem wunderschönen Naturpark Hüttener Berge suchen, finden auch touristische Aktivitäten an Stellen statt, die die Wildtiere als Rückzugsgebiet aufsuchen. Hundeführer_innen mit freilaufenden Hunden werden freundlich aber bestimmt angehalten, in diesen Ruhebiotopen nicht zu stören. Eine Großstadt-Familie die ein Roggenfeld mit dem Bollerwagen durchquert, wird freundlich darauf hingewiesen, dass sie gerade unser aller Brot zertritt. Nach dem Aufzeigen eines nahen Wanderweges und Hinweisen auf touristischen Sehenswürdigkeiten geht man freundschaftlich auseinander. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit wird unter dem Motto LERNORT NATUR Unterricht von Jäger_innen in den örtlichen Schulen und Kindergärten abgehalten. Von Mai bis September geht es mit speziell ausgebildeten Jäger_innen des Hegerings auf die Pirsch durch Flora und Fauna. Hier wird keine Führung unternommen; sondern die Kinder und Jugendlichen sollen sich die Natur selbst erarbeiten und entdecken. Die Jäger_innen treten hier als Berater und Moderatoren auf, antworten auf Fragen oder helfen kleinste Tiere, Pflanzen oder Bäume anzusprechen (zu bestimmen). Hauptmotiv ist hierbei immer: Ich schütze nur das, was ich auch kenne. Es werden Stundenpläne mit Wildtierfotos verteilt; die Kinder finden rein zufällig auf den Exkursionen Abwurfstangen von Damhirschen oder Gehörne von Rehböcken, die sie als Trophäe dieses tollen Pirschtages selbstverständlich mit nach Hause nehmen dürfen. Gespendet werden diese „Beutestücke“ aus dem Fundus der älteren Jäger_innen des Hegerings. Sie unterstützen zudem auch passiv die Öffentlichkeitsarbeit der Jäger_innen durch Spenden älterer Tierpräparate, die die Kinder und Jugendlichen auch mal anfassen und streicheln dürfen. Der größte und schönste Lohn am Nachmittag eines solchen Pirschgangs ist für die Jäger_innen jedoch, wenn ein Kind müde aber mit rosa Wangen und leuchtenden Augen zur Mutter sagt.“ Wenn ich groß bin, will ich auch mal Jäger werden!“ Es muss gesagt werden, dass das alles nur möglich ist, weil die Grundeigentümer bzw. Landwirte in diesem Hegering offen und großzügig ihre Wald- und landwirtschaftlichen Nutzflächen für diese Aktivitäten öffnen. Ein gutes Miteinander zwischen Grundbesitzern, Landwirten und Jäger/innen ist in diesem Hegering schon immer die Grundlage für ein gutes Miteinander gewesen. Der Hegering 6 Hütten bietet im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bei großen und kleinen Veranstaltungen, wie unter anderem dem Handwerkermarkt in Fleckeby, mit Infostand und vielen, vielen Präparaten, Bogenschießen, Tannzapfen-Weitwurf und Jagdhorn-Übungsblasen Informatives rund um Jagd, Natur und Umwelt für die großen und kleinen Besucher an.

 

Jägerin und Jäger im Hegering 6 Hütten zu sein, ist kein „Hobby“, sondern gelebte jagdliche Passion mit der Liebe zur Hege und Pflege der Natur und zum Schutz des darin lebenden Wildes in unserer geliebten Heimat.

 

Es grüßt Sie und Euch von dieser Stelle aus recht herzlich aus dem Hegering 6 Hütten mit Horrido

 

Uwe Jacobi

Stellvertretender Hegeringleiter

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